Notfallmedizin und Notaufnahme funktioniert anders als ihr es klassisch in der Universität gelernt habt. Wenn ihr einen Patienten betrachtet stellt sich dieser im günstigsten Fall mit einem Leitsymptom vor, nicht selten nicht einmal damit.
Wer nun anfängt in der Notfallmedizin nach dem Ätiologie-Pathophysiologie-Epidemiologie-Konzept der traditionellen Lehrbücher loszulegen wird schnell an seine Grenzen kommen.
Was es also braucht ist eine eigene Herangehensweise: symptom- und zielorientiert, gleichermassen fokussiert auf Diagnostik wie auf parallele Therapie, das Ganze ohne an altertümlichen Fachgrenzen Halt zu machen.
Das ist Notaufnahme. Das ist unser Kurskonzept.
Zeit für einen neuen Kurs der dies vermitteln möchte. Die Termine unserer Kurse findet ihr hier, hier die Anmeldung.
Bei Interesse meldet euch einfach in der linken Spalte im Newsletter an.
Unsere Erfahrungen mit zahlreichen Kursformaten zeigt uns eins: nicht auf die grossen Namen der Vortragenden kommt es an, sondern auf eine gute Präsentation mit Beschränkung auf Wesentliches, ein einprägsames Konzept und auf eine positive Gesamterfahrung auch jenseits des Kursraumes.
Der start-ED Kurs hat zudem das Ziel übertragbar und skalierbar zu sein, feste definierte Inhalte an die Teilnehmenden zu vermitteln und den Personenbezug zu reduzieren.
Darüberhinaus starten wir ganz bewusst mit einem Konzept mit Corporate Identity. Neben unserer Website sind wir zusätzlich auf Facebook und Twitter jeweils mit einer eigenen Seite vertreten.
Einzelne unserer Videos können zusätzlich demnächst bei Vimeo verfolgt werden.
Junge ärztliche Kollegen mit dem Berufsziel Notfallmedizin oder solche die sich auf eine Tätigkeit in Notaufnahmen im Rahmen einer Rotation vorbereiten möchten sind unsere primäre Zielgruppe. Auch zur Vorbereitung auf die ersten Nachtdienste ist das Konzept gut geeignet.
Die Erfahrung mit einem ähnlichen vorherigen Kurskonzept zeigt, dass auch Studenten die sich auf mündliche Prüfungen oder PJ-Tätigkeit vorbereiten möchten von diesem Konzept profitieren können. Da der Kurs jedoch ein gewisses klinisches Vorwissen voraussetzt empfehlen wir für den vollen Genuss die Teilnahme nicht für Studenten vor dem 8. Semester.
Klinische Notfallmedizin ist ein Fachgebiet mit vielversprechender Zukunft, deshab wechseln zunehmend auch Kollegen anderer Fachdisziplinen in diesen Bereich. Auch wenn Sie also bereits Berufserfahrung in einer anderen Spezialdisziplin haben werden Sie von dem Überblick über die Klinische Notfallmedizin sicher profitieren.
Wir freuen uns über praktisch orientierte Fragen, die wir in Zukunft versuchen werden in unseren Fortbildungsformaten zu integrieren. Schreibt Eure Fragen einfach hier unten in den Kommentarbereich...
Damit ihr eine Vorstellung habt, an welche Art von Fragen wir denken...
Zum Beispiel solche:
"Macht es Sinn Blutkulturen auch ohne Fieber abzunehmen?"
"Wie genau positioniere ich den Patienten zur Lumbalpunktion?"
"Wie lange sollte ein Patient nach einem Stromschlag überwacht werden und warum?
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Kommentare: 4
JD (Samstag, 18 Mai 2013 13:48)
Aktuelle Entwicklungen im Hinblick auf Facharzt?
"End of life" Behandlung-/Betreuungskonzepte in deutschen Notaufnahmen?
JD (Sonntag, 19 Mai 2013 22:16)
Eine ganz interessante Möglichkeit "Emergency Medicine" online zu lernen, finde ich folgendes Format australischer Kollegen! Komplett umsonst (login erfoderlich), mit Video (Powerpoint) zum jeweiligen Thema, anschließend Fallbearbeitung und zu guter Letzt eine MC-Prüfung; allerdings auf (Aussie-) Englisch. V.a. auch für jüngere Kollegen/Studenten.
http://moodle.learnem.com.au/
JD (Dienstag, 21 Mai 2013 14:29)
Nachtrag zu "End of Life Behanldung" in NAs:
http://www.epmonthly.com/features/current-features/dying-naturally-in-the-emergency-department/
JD (Mittwoch, 29 Mai 2013 23:42)
Was haltet ihr hiervon -> http://www.bdc.de/index_level3.jsp?form=Dokumente&documentid=58ACFA37A6D3499DC1257B5D0029B8F1